Tipps für Immobilienverkäufer

Falls Sie Ihre Immobilie selbst verkaufen wollen, gibt es einige Sachen, die Sie beachten sollten. Sie sollten sich einen Überblick über den lokalen Immobilienmarkt verschaffen, um sicher zu stellen, dass Ihre Verkaufspreisvorstellung auch dem marktüblichen Preis entspricht.

Um dieses zu bewerkstelligen, sollten Sie den Grundstücksmarktbericht Ihrer Stadt oder Gemeinde lesen. Der Grundstückmarktbericht ist meistens kostenpflichtig. In diesem Bericht finden Sie wichtige Daten wie z.B. Anzahl der verkauften Objekte für die vergangenen Jahre sowie durchschnittliche Verkaufspreise der Immobilien.

Diese Daten geben Ihnen einen groben Überblick wie der Immobilienmarkt bei Ihnen lokal funktioniert, aber um einen fundierten Verkaufspreis für Ihre Immobilie zu finden, brauchen Sie einen Bodenrichtwert für Ihr Objekt.

Der Bodenrichtwert ist - wie die Bezeichnung es schon sagt, nur ein Richtwert. Sie müssen die einzelnen Faktoren, die jedes Grundstück hat, einzeln bewerten. Zu bewerten sind: die Untergroße oder Übergröße eines Grundstücks, die Bebaubarkeit, die Lage (Himmelsausrichtung) eines Grundstücks und die Mikro / Makro Lage.

Nachdem Sie festgestellt haben wieviel Ihr Grundstück wert ist, bleibt Ihnen noch die Wertermittlung Ihrer baulichen Anlagen. Auch dazu geben Ihnen die Grundstückmarktberichte eine Orientierung in Form von Durchschnittspreisen. Diese Daten sollten auch individuell auf Ihr Objekt angepasst werden, weil jede Immobilie einzigartig ist und ihre Größe und Ausstattung variiert.

Zur Überprüfung Ihres Verkaufspreises sollten Sie ebenfalls im Internet recherchieren, ob Ihre Preisvorstellung realistisch ist. Bei einer zu hohen Preisvorstellung, verlängert sich die Dauer bis zum Verkauf. Hingegen bei einer zu niedrigen Preisvorstellung verkaufen Sie unter dem tatsächlichen Wert der Immobilie.

Nachdem Sie Ihren Verkaufspreis kennen, sollten Sie die Immobilie sichtbar im Internet vermarkten. Schalten Sie Anzeigen in Immobilienverkaufsportalen und erstellen Sie dazu ein aussagekräftiges Exposee mit schönen Bildern. Vergessen Sie nicht ins Exposee alle erforderlichen Daten aufzunehmen (z.B. Baujahr der Immobilie, Baujahr der Heizung, Energieausweis usw…). Es kann nämlich zu Abmahnungen kommen. Dies ist ärgerlich und kostet leider hin und wieder Mahngebühren.

Außerdem sollten Sie als Immobilienverkäufer beachten, dass Ihr Heizkessel nicht älter als 30 Jahre ist, alle freiliegenden Heizungsrohre im Keller isoliert sind und Ihre oberste Geschossdecke isoliert ist. Diese drei Punkte sind Pflicht laut der Energieeinsparverordnung. Legen Sie bei jeder Besichtigung immer unaufgefordert den Energieausweis vor, ansonsten drohen auch hier Bußgelder.

Sollten Sie einen Käufer gefunden haben, vergewissern Sie sich, ob er auch wirklich in der Lage ist, Ihnen ihre Immobilie abzukaufen. Fordern Sie eine Finanzierungsbestätigung, um sicher zu gehen, dass der potenzielle Käufer den Kauf überhaupt finanziell stemmen kann.

Der letzte Schritt ist der Weg zum Notar. Hierbei ist zu beachten, dass der Käufer die Wahl des Notars hat und auch verpflichtet ist die Kosten für den Notar zu übernehmen.

Nachdem Sie den Notartermin hinter sich haben, haben Sie es geschafft und Ihre Immobilie hat einen neuen Eigentümer.

Komax Immobilien GmbH

Ihr Immobilienmakler 

 

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